| Praxistipp 02/2011 |
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Weltweites Gebet für den Frieden 22. Mai 2011: Abschluss der Dekade zur Überwindung von Gewalt Von Marina Kiroudi Orthodoxe Referentin in der Ökumenischen Centrale, Frankfurt Aus aller Welt kommen etwa tausend in der Friedensarbeit der Kirchen Engagierte zusammen, die sich vom 18. bis 24. Mai 2011 in Kingston/Jamaika zur „Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation“ (IÖFK) treffen. Mit dieser schließt der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) die von ihm initiierte Dekade „Gewalt überwinden. Kirchen für Frieden und Versöhnung“ ab und lädt ebenso am Sonntag während der Friedenskonvokation (22. Mai 2011) zum Gebet für den Frieden ein. Jugendliche aus Jamaika haben ein Gebet für den Frieden formuliert, das Teil einer christlichen „Friedenswelle“ sein will, die in Kingston und an verschiedenen Orten auf der Welt, ebenso bei uns in Deutschland, eine Friedensbotschaft weitertragen soll. Auch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) empfiehlt ihren Mitgliedskirchen dieses Gebet, während oder im Anschluss an ihre konfessionellen Gottesdienste. Es soll die Verbundenheit mit den Christen weltweit und die Solidarität mit allen zum Ausdruck bringen, die sich für Frieden und Versöhnung einsetzen. Ebenso planen viele katholische Gemeinden entsprechende Gottesdienste und Friedensfeste, weil sie den sehnlichen Wunsch der Menschen nach einem friedlichen Leben teilen und aus dem christlichen Glauben heraus ein Zeichen der Hoffnung setzen wollen. Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland, Ökumenische Centrale, Dipl.-theol. Marina Kiroudi, Orthodoxe Referentin, Ludolfusstraße 2-4, 60487 Frankfurt am Main. Telefon 069 247027-14 Fax 069 247027-30, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. , www.oekumene-ack.de Gebet für den Frieden Gott des Friedens, für den nichts unmöglich ist, Schöpfer, Erlöser und Erhalter: Wir kommen zu Dir und bitten Dich um Erbarmen, um Vergebung und um einen neuen Anfang. Hilf uns, dem Frieden in dieser Welt eine Chance zu geben. Wir möchten dem Frieden eine Chance geben, und haben doch schon viele Gelegenheiten verpasst. Wir haben so viele Initiativen scheitern lassen; wir haben tatenlos zugesehen, wenn das Gute überwältigt wurde, anstatt das Böse mit Gutem zu überwinden. Vergib uns, Gott. Dona nobis pacem, gib uns Frieden. Wir hoffen auf Deine Vergebung. Wir bekräftigen erneut, dass wir Verantwortung für den Frieden und die Bewahrung der Schöpfung tragen. Wir danken Dir für die Dekade zur Überwindung von Gewalt: Sie hat unser Bewusstsein geschärft und unsere Sehnsucht nach Frieden gestärkt. Wir wissen, dass viel mehr nötig sein wird, wenn wir dem Frieden wirklich eine Chance geben wollen. Dona nobis pacem, gib uns Frieden. Dein Geist lenke unsere Herzen und Sinne auf den Weg des Friedens. Hilf uns, in unserem eigenen Leben Frieden wirklich werden zu lassen. Mach uns zu Werkzeugen Deines Friedens, lass uns beitragen zu einer Welt, in der Frieden unsere Berufung und unsere Bestimmung ist. Gib uns Frieden. Schenke uns Weisheit und Mut: die Weisheit zu erkennen, was dem Frieden dient, und den Mut, Dir in Treue und Gehorsam zu dienen. Dona nobis pacem, gib uns Frieden. Gott des Friedens, für den nichts unmöglich ist, mach uns bei der Internationalen ökumenischen Friedenskonvokation und überall auf der Welt zu Werkzeugen Deines Friedens, damit wir Deinen Willen tun und dem Frieden eine Chance geben. Darum bitten wir im Namen des Friedensfürsten, Jesus Christus, unseres Herrn und Erlösers. Amen. (Übersetzung aus dem Englischen: Ökumenischer Rat der Kirchen; Redaktion: Ökumenische Centrale/ Geschäftsstelle der ACK) |